Verax Konferenz 2010

Mic20-48x48

Viele Gottesdienste spiegeln heidnische Religion wider: Bistrotisch statt Kanzel

Schopfheim. Viele christliche Gottesdienste spiegeln eine heidnische Religion wider. Es stünden Sport, Spiel und Spannung im Vordergrund, nicht die Auslegung der Bibel, sagte Martin Erdmann bei der diesjährigen Verax-Konferenz im südbadischen Schopfheim (bei Basel) am 8. Mai. Wo das reformatorische Erbe vernachlässigt werde, öffneten sich die Gemeindeglieder der gnostischen Religion. Nicht mehr Gott, sondern der Mensch stehe im Mittelpunkt; in erster Linie gehe es um die Befriedigung von dessen Bedürfnissen. Der Gnostizismus hat seine Wurzeln unter anderem in der griechischen Philosophie. Viele Gemeindeglieder, vor allem aus dem evangelikalen Raum, seien sich nicht bewusst, dass in ihren Gottesdiensten längst ein anderer Gott angebetet wird.

Der promovierte Theologe Martin Erdmann leitet das Verax Institut, das im deutschsprachigen Raum tätig ist und seinen Sitz in Wil (Schweiz) hat. Das Thema der Konferenz lautete „Der Gottesdienst – unterhaltsam, belehrend, meditativ oder wie?“ Zur Jahrestagung des Verax Instituts, die zum vierten Mal stattfand, kamen Pastoren und Gemeindemitarbeitende aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.


Medienmitteilung 9.5.2010: "Viele Gottesdienste spiegeln heidnische Religion wider"


Pastor David Manduka
Die Auswirkung unseres Gemeindeverständnisses auf die Anbetung und den Zweck der Versammlungen


Dr. Martin Erdmann
Sport, Spiel, Spannung: Evangelikale Gottesdienstgestaltung unter der Lupe


Prof. Dr. Edgar Andrews
Worship and the Great Commission


Pastor Kurt Vetterli
Sonntags-Club oder Abbild des Himmlischen…? Wenn das Evangelium unseren Gottesdienst prägt